Fotos - Urlaube - Camper Radfahren und mehr
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Mit SeaBridge durch's Baltikum vom 17. Juni bis 14. Juli 2026 - Teil 2

30. Juni 2026, Fahrt auf die Insel Saaremaa

Das Wetter ist sonnig und schön, wir starten früh und suchen uns nur einen Abstecher zur Besichtigung aus. Erst mal brauchen wir 1,5 Stunden bis zur Fähre zur Insel Muhu – lustiger Name. Die Überfahrt mit 30 Minuten ist unspektakulär, das Wetter ist ideal.

Auf dieser kleinen Insel sehen wir uns das Museumsdorf an. Es ist Mittag und da gehen wir als erstes ins dortige Restaurant. Eine sehr freundliche Bedienung erklärt uns wortreich, dass es zur Zeit in der Küche ein technisches Problem gibt, Getränke bekommen wir natürlich, was es zu Essen gibt, muss erst erfragt werden. Dann bekommen wir die Nachricht, Fischfrikadellen mit Bratkartoffeln und Salat können auf dem Grill gemacht werden. Wir sind zufrieden, es schmeckt gut und die Knoblauchcreme, die hierzulande obligatorisch scheint, tut das ihre zum Gelingen.

Der anschließende Besuch des Museumsdorfs lohnt sich, alte niedrige Häuser mit historischen Einrichtungen wie Webstühle, Spinnräder usw. Es gibt auch eine Disco und eine Sauna. Die umgebenden Mauern aus dicken Steinen sind völlig mit Moos bedeckt.

Über einen Damm erreichen wir die Insel Saaremaa. Die Weiterfahrt zum Campingplatz ist wieder etwas langweilig, sehr gerade Straßen durch Wälder und Wiesen, dann sind wir auf dem wunderbaren Naturcampingplatz. 

01. Juli 2026, Busfahrt über Saaremaa

10 Uhr ist Busabholung. Bei Sonnenschein geht die Fahrt quer durch die Insel, unsere Reiseführerin – eine echte Estin – ist in ihrer Tracht den ganzen Tag bei uns und erzählt ganz viel über die Natur der Insel. Hier gibt es in den Wäldern viele Beeren, auch Orchideen und Pilze. Die Esten hier auf der Insel sind bestens vertraut mit den heilenden Wirkungen der hiesigen Pflanzen.

Der erste Stopp ist bei einer alten Kirche, die den höchsten Kirchturm der Insel hat, innen sehr schlicht aber gut restauriert.

Die Weiterfahrt geht endlos durch Wälder, man wird schon langsam müde. Aber bei der Wacholderverkostung sind dann alle wieder wach. Es wird die Herstellung von Wacholdersirup erklärt und 12 verschiedene Produkte dürfen wir probieren. Chili- und Knoblauchwacholder ist unsere Richtung.

Auf geht’s zur Mittagspause am letzten Ende der Insel mit Leuchtturm. Im Restaurant ist schon alles vorbereitet, es gibt Fisch. Es wird ein „Arbeitsessen“, denn der „Hornhecht“, geformt wie ein Aal, beißt sich selbst in den Schwanz. Man zeigt uns, wie man ihn zerlegen soll und es gibt den Hinweis, dass man die grünen Gräten nicht mitessen soll. Jeder kämpft fröhlich vor sich hin und alle freuen sich anschließend über die Nachspeise, rote Grütze mit einem Quarkbällchen.

Es geht noch über eine andere verschlungene Straße durch die Insel zurück zum Campingplatz. Heute Abend wird Bergfest gefeiert, hoffentlich noch ohne Regen.

02. Juli 2026, Radtour auf Saaremaa

Es gibt auf dieser Insel nur einen offiziellen Radweg und der führt von unserem Campingplatz nach Kuressaare. Die Stadt haben wir bereits bei der Busrundfahrt gesehen und fanden sie schön. Also starten wir dorthin. Es sind etwa 20 km schnurgerade aus. Den einzigen Zwischenstopp machen wir an den Orchideenwiesen. Die Blumen sind zwar sehr klein aber wunderschön. Leider haben wir keinen Frauenschuh gesehen.

Im Ort beginnen wir mit der Burgbesichtigung, eine riesige Wehranlage mit einer Freilichtbühne, eine alte Windmühle auf dem Damm und am Wassergraben schöne Holzhäuser.

In Richtung Innenstadt ist der Platz vor der alten Feuerwache sehr schön, es gibt viele Lokale und wir entscheiden uns für ein Restaurant mit überwiegend italienischer Küche. Nach einem guten Essen wollen wir uns wieder bewegen, es geht die gleiche Strecke zum Campingplatz zurück, leider jetzt mit Gegenwind. Für heute ist es genug.

03. Juli 2026, Fahrt nach Pärnu

In der Nacht hat es sehr lange und stark geregnet und der Tag soll auch sehr wechselhaft werden. Wir fahren ganz früh los, machen noch selbst das Tor am Campingplatz auf. 100 km bis zur Fähre sind absolviert, wir stehen in der Warteschlange. Direkt vor uns wird das Beladen beendet, Pech gehabt, nun müssen wir 30 Minuten warten.

Von der Fähre aus steuern wir wieder den kleinen „COOP“ an, versorgen uns und dann sind es noch 70 km bis Pärnu. Es soll die Sommerhauptstadt Estlands sein. Wir haben uns einen Parkplatz direkt in der Innenstadt ausgesucht, dort stehen auch schon die beiden Meissner. 2 Stunden parken sind kostenlos. In 10 Minuten ist man in der „Rüütli“-Straße, es ist die Fußgängerzone und Flaniermeile des Ortes. Viele Lokale und kleine Geschäfte und hier essen wir etwas zu Mittag.

Zurück zum Campingplatz wird es schon wieder dunkel und ein Gewitter kommt auch noch dazu, mal sehen, ob das Meeting überhaupt im Freien stattfinden kann.

 

04. Juli 2026, Fahrt nach Rundale

Und wieder eine Nacht mit Starkregen! Wir entscheiden uns für die Ostseestrecke in der Hoffnung auf etwas besseres Wetter. Zwischendurch regnet es immer mal wieder, aber in Saulkrasti kommt die Sonne durch und wir machen einen kleinen Strandspaziergang. Auf Holzstegen führt der Weg oberhalb vom langen Sandstrand entlang, es gibt ein großes Hörrohr zum besseren Hören des Meeresrauschens. Am Horizont tauschen schon wieder die dunklen Wolken auf und so fahren wir weiter zur Burg Turaida.

10 km vor der Burg schüttet es wie aus Eimern, aber an der Burg lacht die Sonne. So wollen wir das haben. Die Burgbesichtigung lohnt sich, es ist weitläufig und es gibt wieder viele Ausstellungen im Innern der Burg.

Die Weiterfahrt zum Schloss Rundale führt an Riga vorbei. Wir sind zu früh, um schon auf den Parkplatz fahren zu können. Ein Blick in „Park4Night“ zeigt uns einen Campingplatz und nur  3,5 km vom Schloss entfernt und dafür entscheiden wir uns.

05. Juli 2026, Besichtigung Schloss Rundale und Fahrt nach Riga

Morgens um 9:15 Uhr sind wir auf dem Parkplatz am Schloss eingetroffen, es gibt ein kurzes Meeting und dann erscheint unser heutiger Guide, eine sehr hübsch aufgeputzte Dame, die uns sehr viel über die Geschichte des Schlosses, die Erbauung und die vielen Herrscher und Herrscherinnen aus den Epochen erzählt.

Das Schloss hat gigantische Ausmaße, vergleichbar mit so manchem „Loire-Schloss“.

Man hat hier allerdings fast alle Zimmer bestens restauriert und auch möbliert. Die verschiedenen Zimmer und Säle werden nach der Farbe der Wände benannt. Es ist einfach beeindruckend.

Anschließend gehen wir auch noch durch den französischen Garten, auch der ist riesig. Die Bilder sprechen für sich.

Auf der Weiterfahrt sehen wir im Gegensatz zum „Sommerschloss“ auch noch das „Winterschloss“ in Jelgava. Allerdings ist das rot-weiße Winterschloss noch nicht restauriert, da muss noch viel passieren.

Noch 50 km, dann sind wir auf dem Campingplatz in Riga angekommen. Es ist mehr ein Stellplatz, aber dafür stadtnah. Morgen gibt es eine Stadtführung.

 

06. Juli 2026, Stadtbesichtigung Riga

In der Nacht hat es jede Menge Unwetter und Gewitter gegeben. Um 9 Uhr werden wir mit dem Bus zur Stadtrundfahrt abgeholt. Der erste Stopp ist in dem Viertel, wo es die meisten Jugendstilhäuser gibt. Die verschiedenen Fassaden sind schon fast überladen mit Jugendstilelementen. Wie die Stadtführerin erklärt ist oft nur die Fassade renoviert worden, dahinter ist es noch gruselig.

In diesem Viertel befinden sich auch die meisten Botschaften. In der „Ukrainer Straße“ steht die russische Botschaft, ihr gegenüber hängt ein riesiges Plakat von Putin mit Totenkopfzähnen. Spätestens jetzt weiß man, was die „Letten“ von „Putin“ halten.

Der Bus bringt uns in die Altstadt und der dortige Rundgang wird etwas ungemütlich, alle Nasen lang regnet es wieder, man drückt sich von Hauseingang zu Torbogen. Entsprechend düster sind die Bilder von den Gildehäusern und dem Rathaus. Damit muss man leben!

Pünktlich um 12 Uhr verabschiedet sich unser Guide, wir gehen zu viert gemütlich Essen, da es wieder zu regnen beginnt. Da der Fahrkartenautomat an der Bushaltestelle defekt ist, laufen wir zurück zum Camper und hoffen für morgen auf besseres Wetter.

07. Juli 2026, Radtour bei Riga

Heute sieht das Wetter besser aus, wir machen eine Radtour und lassen uns überraschen, wie gut die Radwege sind. Überraschung, aus Riga Richtung Ostsee gibt es breite, bestens ausgewiesene Radwege! Wenn man das Stadtgebiet verlässt,  gibt es kaum noch Verkehr und man fährt durch Wälder. Wir fahren auf den Urlaubsort Jumala zu, der mit dem Auto nicht gut zu erreichen ist. Man muss eine Eintrittsgebühr bezahlen und es gibt kaum Parkplätze. Da haben wir es mit dem Fahrrad einfacher. Im Wald am Strand entlang sind viele Baumzelte aufgehängt, sie werden wohl gut angenommen, denn es sind viele bewohnt.

Der Radweg hat durch den vielen Regen der letzten Tage riesige Pfützen, es gibt hier kaum Autos. Dann geht der Radweg in einen Sandweg über, dank der vielen Feuchtigkeit kann man auch hier fahren, wenn es trocken ist, wird der Sand sicher sehr tief. Zurück in Riga werden natürlich die Straßen wieder besser, der Verkehr nimmt zu. Noch eine Baustelle bewältigen, dann sind wir wieder am Camper – bevor heute Abend der Regen wieder einsetzt.

 

08. Juli 2026, Fahrt nach Ventspils

Morgens ist es wenigstens so trocken, dass wir uns versorgen können. Dann fahren wir Richtung Kuldiga. Die Landschaft wird leicht hügelig, es gibt viele Felder und etwas Wald. Die Parkplätze am Ortsrand sind geräumig, es haben viele Camper Platz. Von der großen Steinbrücke aus hat man einen schönen Blick auf den Wasserfall, er ist nicht sehr hoch aber dafür breit. Kleine Wanderwege führen an dem Fluss „Venta“ entlang und tatsächlich baden einige Gäste im Wasserfall.

Der nahegelegene Aussichtsturm lohnt sich zu besteigen, man hat von dort oben einen herrlichen Überblick über den Fluss und den Ort.

Den anschließenden Einkauf können wir noch im trockenen erledigen, dann beginnt der große Regen. Auf dem Campingplatz stehen wir unter Bäumen, von denen es auch noch regnet, wenn es mal nicht vom Himmel her nass ist. Das wird ein interessanter Abend und die Wettervorhersage für Morgen ist auch nicht besser. Zum Abschluss gehen wir noch ins hiesige Café und genießen einen herrlichen „Biersnack“.

09. Juli 2026, Bummel durch Ventspils

Es stürmt und regnet aus offenen Schleusen, aber Bewegung muss trotzdem sein. Wir lassen uns von einem Taxi zum Schloss von Ventspils bringen, denn bei diesem Wetter ist man in einem Gebäude besser aufgehoben als draußen. Für Senioren kostet der Eintritt 2 €. Das ist nicht viel und um so erstaunter sind wir, was es dafür alles zu sehen gibt. Das Schloss, oder besser gesagt die Burg ist von außen nichts Besonderes, aber drinnen bestens restauriert.

 Ein schöner Innenhof zeigt uns, dass es 3 Etagen gibt. Neben einem Souvenir-Laden – der darf nicht fehlen – gibt es viele Ausstellungsräume unter anderem mit Schmuck aus der Bronzezeit. Eine Kapelle darf natürlich auch nicht fehlen.

Anschließend bummeln wir in die City. Es gibt hier noch jede Menge zu restaurieren. Auf dem Marktplatz stehen viele Stände, aber nur wenige sind mit Gemüse und Obst bestückt. In der Halle daneben sieht man die Fleisch- und Wurstwaren und dann sind da noch Läden mit Kleidung. Da muss man ja immer mal stöbern. Rüdiger entdeckt eine warme Jacke mit Kapuze für mich. Da es immer noch stürmt und immer wieder regnet, nehme ich die Gelegenheit wahr. Ein Kaffee muss zwischendurch mal sein. 

Dann geht es weiter zur großen Kirche, zum Skulpturenpark und wieder zurück zum Schloss. Wir lassen uns von einem Taxi zurück zum Camper bringen und hoffen für morgen auf besseres Wetter.

10. Juli 2026, Fahrt zur Kurischen Nehrung

Die Sonne lässt sich mal wieder blicken, so haben wir wenigstens einen entspannten Reisetag. Wir haben eine lange Strecke vor uns und haben uns nur 2 mögliche Besichtigungen vorgenommen. An der Ostsee entlang führt die Straße Richtung Kleipeda. In Palanga soll es einen schönen „botanischen Garten“ geben, der uns interessiert. Dort angekommen sind Völkerscharen zu Fuß unterwegs, die Parkplätze sind voll, wir sehen keine Chance, einen Platz zu finden. So fahren wir zu einem Waldparkplatz, um wenigstens unser Müsli essen zu können. Inzwischen haben wir „Lettland“ verlassen und sind in „Litauen“ angekommen. Zum Fährhafen ist es nicht mehr weit, die Fährüberfahrt kostet, obwohl sie nur 15 Minuten dauert, 47,50 €. Auf der „Kurischen Nehrung“ angekommen ist die Straße etwas holperig und dann stehen wir an einer Schranke, hier ist der Eintrittspreis zum Nationalpark von 50 € fällig. Da man nicht anders zum Campingplatz kommen kann, bezahlen wir natürlich. Es geht durch Wälder Richtung Nida, aber einen Zwischenstopp machen wir doch noch. Wir erklimmen den Hexenhügel, 42 Meter hoch und voll mit Holzskulpturen von Hexen, Dämonen, Teufeln und sonstigen Gestalten.

Eine schöne, kleine Wanderung, bevor es noch 30 km zum Campingplatz geht. Dort angekommen sind wir leicht bestürzt über diesen Platz, es ist eng und voll, direkt vor uns sind gut besuchte Tennisplätze. Das einzig Gute ist das Restaurant, was wir dann besuchen und uns anschließend in den Wald verkrümeln zum Absacker.

 

11. Juli 2026, Besichtigung von Nida zu Fuß und mit dem Boot

Um 9 Uhr holt uns der heutige Guide von der Rezeption ab und wir steigen als erstes zur großen Düne hinauf. Mit 50 Meter Höhe ist das die Attraktion der „Kurischen Nehrung“. Man hat einen herrlichen Blick über das „Kurische Haff“ und kann bis nach „Russland“ sehen. Die Nähe zur russischen Grenze ist fast beängstigend. Den obersten Punkt der Düne bildet eine 15 Meter hohe Stein-Sonnenuhr.

Über Holzstege und Treppen führt der Weg wieder hinab nach Nida. Dieser Ort ist „das Sylt“ von „Litauen“, sehr mondän und teuer.

Nach dem Rundgang gibt es einen leckeren Fisch zu essen und vorher die obligatorische „Rote-Beete-Suppe“. So gestärkt steigen wir auf ein schönes altes Schiff und sehen uns die große Düne vom Wasser aus an. Bis auf ca. 10 Meter fahren wir zur russischen Grenze und dann dreht das Boot ganz schnell ab. Wir möchten keinen Kontakt mit den Russen haben.

Leider wird das Wetter immer schlechter. Zurück an Land beeilen wir uns, wieder zum Camper zu kommen und schaffen es direkt vor dem erneuten großen Regen. Denn gute Nacht.

 

12. Juli 2026, Radtour über die kurische Nehrung

Schönes Wetter, die Fahrräder raus und los! Die Radwege auf der „kurischen Nehrung“ sind vom aller Feinsten, meistens sogar weit weg von der Autostraße. Wir starten in Nida und fahren komplett die Küste am Ort entlang und bewundern nochmal die sehr schönen und gepflegten Häuser.

Dann führt die Strecke lange durch den Wald bis zum nächsten kleinen Ort. Auch hier gibt es die hübschen Häuser, aber leider gar keine Infrastruktur. Wir fahren bis zum Ende, dann kommt ein Wanderweg zu einem Aussichtspunkt. Verbotenerweise fahren wir mit dem Rad dort hin und haben den Blick auf einen Leuchtturm vor der Küste. Dann ist Schluss mit dem Weg, also zurück. Wir überlegen, wie wir weiterfahren wollen.

Ulrich möchte unbedingt zur „toten Düne“, es ist nicht mehr weit. Also los, der Radweg wird voller. Ein Stück geht es an der Straße entlang, dann sind wir am Parkplatz, wo schon viele Autos und noch mehr Radfahrer stehen. Es gibt 5 Dixi-Toiletten und die Kasse für den Eintritt zur „toten Düne“. Man will für den Weg hinauf nochmal 5 € kassieren. Nach dem Eintritt in das Naturschutzgebiet von 50 € grenzt das an Wucher, wir kehren um und radeln einmal an die Ostseeküste, um den Strand zu bewundern.

Auf der Rückfahrt sehe ich im kleinen Ort Purvyne ein paar Sonnenschirme am Strand, mal sehen, ob es dort etwas zu essen und zu trinken gibt. Wir bekommen einen schönen Platz auf der Terrasse, gutes Essen, noch besseres Bier und sind froh, uns hierfür entschieden zu haben, denn in Nida wäre es sicher nur voll und teuer.

Am Abend wird die Verabschiedung von diesem Urlaub zelebriert, mit gemeinsamen Essen, Geschenkeaustausch und noch vielen Gesprächen. Morgen gibt es den letzten gemeinsamen Tag in Klaipeda.

13. Juli 2026, Klaipeda und Fährfahrt

Noch schnell Ver- und Entsorgen und die letzte Fahrt über die „kurische Nehrung“ starten. Der Frühnebel lichtet sich und die Sonne scheint durch den Wald. Die Fährfahrt haben wir schnell hinter uns, dann geht es zum Parkplatz beim „Burgmuseum“.

Wir bummeln durch die Altstadt, zur Touristeninfo, holen uns einen Stadtplan und sehen, dass wir schnell alles Sehenswerte hinter uns haben. Es gibt auf dem Fluss „Dané“ einige alte Schiffe, ein altes Segelschiff voll aufgetakelt, gegenüber liegt ein Kriegsschiff und dazwischen viele kleinere Boote.

Um 13 Uhr ist unser Guide von Nida wieder bei uns und erzählt wieder viel Geschichtliches und Anekdoten über Klaipeda. Der Rundgang ist ähnlich wie unser Spaziergang durch die Altstadt. Die Tour endet auf dem Theaterplatz beim „Ännchen von Tharau“, wir suchen uns ein nettes Lokal und essen gut und reichlich.

Der Verdauungsspaziergang führt uns zur Burg und dem Yachthafen rund um den Burggraben. Apropos Burg, es steht nur ein Turm, der erst vor ein paar Jahren wieder neu entstanden ist. Man hat den Ehrgeiz, auch den Rest der alten Burg wieder aufzubauen, das wird aber noch etliche Jahre dauern. Ein paar Speicherhäuser sehen hübsch aus, sind aber auch nicht alt.

Wir starten den Camper Richtung Fährhafen, es sind nur ein paar Kilometer, dann beginnt die Warterei beim Check-in. Dann ist es geschafft, es gibt mit Sonnenschein eine gemütliche Fahrt durch die „Memel“-Mündung und dann wird geschlafen.

Rückfahrt vom Baltikum

vom 14.07. bis 01.08.2026

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