Fotos - Urlaube - Camper Radfahren und mehr
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„Ein Sommer im Baltikum“

Der Mai verabschiedet sich in diesem Jahr mit herrlichstem Sommerwetter. Mal sehen, wie sich das Wetter im Norden entwickelt. Auf jedem Fall hoffen wir darauf, dass dieser Urlaub angenehmer wird als der Überwinterungsurlaub auf den Kanaren!

Wir nehmen uns gute 2 Wochen Zeit, um den Startpunkt in Kiel zu erreichen. Los geht es durch ein paar deutsche Kleinstädte.

 

30. Mai 2026, Fahrt nach Fritzlar

In der Nacht hat es ordentliche Gewitter gegeben, aber morgens ist es wieder trocken. Wir starten früh und – oh Wunder – pünktlich meldet sich der Camper, dass er gerne Ad blue hätte. Dann haben wir das für diesen Urlaub schon mal hinter uns! Um 11 Uhr erreichen wir Fritzlar und freuen uns über den Stellplatz direkt an der alten Stadtmauer. Dann sehen wir uns am Nachmittag die wunderschöne Altstadt an. Auf der Strecke hierher haben wir uns über die Einsamkeit in dieser Gegend gewundert, Fritzlar ist dagegen richtig lebendig. Es beginnt mit Hochzeitsbildern direkt am „grauen Turm“.

Richtung Innenstadt kommen wir am Hochzeitshaus vorbei. Im Hof findet heute Abend eine Theateraufführung statt, leider bereits ausverkauft. Da sehen wir uns eben stattdessen die Ausstellung im Hochzeitshaus an. Der Dom darf natürlich auch nicht fehlen. Und für abends haben wir einen Tisch im „Nägel“ auf dem Marktplatz reserviert und dort essen wir auch sehr gut!

31. Mai 2026, Ruhetag in Fritzlar

Die Nacht war sehr ruhig, dafür fängt es pünktlich beim Frühstück an zu regnen und das soll auch den ganzen Tag so weiter gehen. Gut, dass wir uns gestern Fritzlar ausgiebig angesehen haben. Jetzt nutze ich das Wetter, um den Bericht auf unserer Homepage einzurichten, denn eine Radtour können wir heute – fürchte ich – vergessen. Gegen Mittag ist es dann doch trocken und sogar die Sonne schein etwas. Wir erkunden nochmal zu Fuß die Ecken von Fritzlar, die wir gestern nicht gesehen haben. Die hiesigen Kirchen sind gut besucht und es gibt einige Veranstaltungen, teilweise kirchlich, aber auch wieder historisch am Hochzeitshaus. Heute essen wir mittags beim Italiener, denn gegen Abend soll es wieder Unwetter geben und so ist es auch.

Ich unternehme noch einen kleinen Rundgang an der Stadtmauer entlang und es beginnt zu Donnern. Also gibt es einen Fernsehabend mit Eishockey und Fußball.

01. Juni 2026, Radtour um Fritzlar

Die Unwetter sind durch, heute soll es besser sein und Bewegung ist absolut nötig. Also Fahrräder raus und los geht’s. Sobald man Fritzlar hinter sich gelassen hat, wird es einsam und richtig schön. Über Felder und durch Wälder führen die Wege sehr abwechslungsreich durch die Landschaft. Als erstes besuchen wir einen „Sauerbrunnen“. Es ist die „Donarquelle“ und dann kommen wir zur „Elbe“, etwas schmal geraten, aber sonst sehr schön, über einen Berg hinweg und hinab zur „Eder“.

Der Radweg ist wieder wunderbar und trotz des gestrigen Regens sind die Wege erstaunlich trocken. Zurück in Fritzlar entscheiden wir uns, gleich heute Mittag zu essen, denn ob das Wetter bis heute Abend so schön bleibt ist noch fraglich. Am Camper werden dann die Fahrräder geladen und die übliche Reinigung steht an. Ein gelungener Tag!

02. Juni 2026, Fahrt nach Trendelburg und Bad Karlshafen

Bei leichter Schleierbewölkung starten wir zum Einkaufen und dann Richtung Trendelburg. Die Route führt uns voll durch Kassel, aber auch das haben wir irgendwann hinter uns und die Landschaft wird wieder schön. Der Campingplatz in Trendelburg liegt unten am Fluss und ist etwas düster. Beim Einchecken sieht es nicht gut aus, denn am Feiertag ist alles reserviert. Außerdem hat hier gestern ein Unwetter den Platz unter Wasser gesetzt. Wir erhalten als Alternative einen Tipp, den wir zum Glück befolgen. Der Platz „Diemelaue“ ist deutlich schöner und wir bekommen auch über den Feiertag einen Platz, wunderbar. Nachmittags regnet es etwas, aber um 20 Uhr blitzt und donnert es, der Himmel öffnet die Schleusen, ein Unwetter vom Feinsten. Gute Nacht!

03. Juni 2026, Radtour Richtung Trendelburg

Morgens ist der Spuk vorbei, wir wollen uns bewegen. Der „Diemelradweg“ schlängelt sich neben dem Fluss durch die Landschaft. Es geht viel durch den Wald und auf dem Weg sieht man, wie das Unwetter gestern getobt hat. Überall liegen Äste, Zweige und Blätter. 3 mal müssen wir an den Räumfahrzeugen vorbei, die mit Kran die Baumstämme umrangieren.

Als erstes erreichen wir das Wasserschloss „Wülmersen“, von Wasser ist nicht viel zu sehen, aber das alte Gemäuer ist liebevoll restauriert worden. Im hinteren Teil ist wohl eine Jugendherberge untergebracht. Für das Café ist es noch etwas zu früh, also weiter Richtung Trendelburg.

Wir fahren am dortigen Campingplatz vorbei und sind froh, dass wir auf der „Diemelaue“ gelandet sind, denn hier ist es dunkel und kühl. Zur Altstadt hinauf ist die Straße richtig steil und dann erleben wir das, woran wir uns jetzt auch erinnern, in der Burg ist ein Hotel untergebracht und man kann fast nichts besichtigen.

Aufgrund der Wetterverhältnisse wollen wir lieber nicht dem Radweg durch’s Gelände folgen, sondern fahren den gleichen Weg wieder zurück. Es geht an dem „Carlsbahntunnel“ vorbei, den wir aber umgehen. Am Tunnelausgang wurden auch Baumfällarbeiten durchgeführt. Dann kehren wir im Wasserschloss ein und genehmigen uns einen Milchkaffee. Zurück am Campingplatz wechselt das Wetter ständig zwischen Sonne, dicke Wolken und Nieselregen. Mal sehen, was der morgige Tag bietet.

04. Juni 2026, Radtour um Bad Karlshafen

Nach dem morgendlichen Regen trauen wir uns auf die Räder. Der Wetterbericht sagt zwar für den ganzen Tag Regen voraus, aber wir wagen es. Aus dem „Diemeltal“ geht es den Berg hinauf und über Felder in das „Wesertal“. Der Weserradweg ist gut ausgebaut und dann sind wir sehr schnell in Bad Karlshafen. Es ist zwar bewölkt, aber es sieht nicht nach Regen aus. Deshalb fahren wir Richtung Hannoversch Münden an der Weser entlang. In Gieselwerder biegen wir aus dem „Wesertal“ ab und dann beginnt die Bergtour. Ohne viel Verkehr – es ist schließlich Feiertag – strampeln wir lange hinauf, dann ist es geschafft und eine herrliche Abfahrt entschädigt uns. Man sieht schon die „Diemel“ im Tal und dann sind wir auch schon wieder am Camper. Heute Abend ist der Grill geöffnet, also gibt es eine leckere Bratwurst. Der Campingplatzbesitzer hat den damals sehr verkommenen Platz vor 7 Jahren gekauft und seitdem ein echtes Schmuckstück daraus gemacht und er hat noch einiges vor. Eventuell wird er einen Teil auch als Wintercampingplatz herrichten. Wir sind gespannt. Dann beginnen die Gewitter und wir schwimmen zum Camper zurück.

05. Juni 2026, Fahrt zum Steinhuder Meer

Wir kommen im Trockenen zum Ver- und Entsorgen, Einkaufen und starten immer an der Weser entlang in Richtung Höxter und Hameln. Die Fahrt ist landschaftlich schön, es gibt wenig Verkehr und die „Weser“ begleitet uns sehr lange. 

Ein Stückchen können wir noch auf der Autobahn fahren, dann sind wir nur noch wenige km vom Ziel entfernt. Auf dem Stellplatz gibt es noch ein paar freie Plätze, wir richten uns ein und ich unternehme einen kleinen Erkundungsgang zum See und nach Steinhude. Morgen wollen wir das Meer mit dem Rad umrunden.

06. Juni 2026, Runde um das Steinhuder Meer

Das Wetter sieht vielversprechend aus. Als erstes besuchen wir das Scheunenviertel, entgegen unserer Erwartung sind die kleinen Häuschen alle neu erbaut. Hier findet ein Flohmarkt statt, entsprechend voll ist es. Noch kurz durch das Touristenzentrum, zum Glück um diese Uhrzeit noch recht leer und dann geht es auf den Radweg. Da hier die Landschaft flach ist, sehen wir fast nie das Wasser, es geht durch Waldgebiete und kleine Orte. Erst in Mardorf, wo die vielen Campingplätze sind, herrscht reger Betrieb und hier sind auch viele Bootsstege.

Wenn man den Ort hinter sich lässt, gibt es zwar viele Radler, aber die Landschaft ist wieder einsam, eine Moorlandschaft mit vielen Kanälen. Da wir keine Lust haben, in Steinhude uns ein Lokal zu suchen, hat Rüdiger etwas außerhalb ein Fischfeinkostlokal mit Restaurant und Verkauf entdeckt. Hier bekommen wir besten Fisch und, da es ein Geheimtipp zu sein scheint, ist das Restaurant voll mit Hannoveranern. Wir nehmen uns noch ein paar Leckereien für Morgen mit und sind dann auch bald wieder am Camper. Für Morgen werden wir uns eine einsamere Strecke aussuchen.

07. Juni 2026, kleiner Radausflug um Steinhude

Es ist kalt und sehr windig, aber eine kleine Radrunde geht immer, wenn es nicht regnet. Am Meer entlang strampeln wir gegen den Wind bis zu einem kleinen Schlösschen, was total verrammelt ist. Man sieht vom Weg aus nur das Haus. Angeblich soll es hier einen schönen Rhododendronpark geben, wir können es nicht beurteilen. Keine Lust auf noch mehr Gegenwind, also biegen wir ab und fahren zurück nach Steinhude. Obwohl es Sonntag ist, sehen wir einen offenen Hofladen und stürmen ihn. Ein paar leckere Kleinigkeiten kriegen wir auch noch in die Rücksäcke rein. Zurück am Camper laden wir gleich die Fahrräder ein und bauen die Markise ab, denn bei dem Wind wollen wir kein Risiko eingehen. Wäsche waschen, duschen und dann auf die morgige Weiterreise vorbereiten.

Nach dem leckeren Essen mache ich wieder bei Sonnenschein einen letzten Rundgang durch Steinhude.

08. Juni 2026, Fahrt nach Soltau

Der Stellplatz leert sich, das Wetter ist gut. Wir fahren erstmal zum Hofladen, denn dort gibt es gute Sachen. Dann fahren wir ein großes Stück der Stecke auf der Autobahn und kommen gegen 11:30 Uhr in Soltau auf dem Campingplatz an. Obwohl der Vergnügungspark keinen km entfernt ist, haben wir hier Ruhe und einen sehr gepflegten Platz. Abends gehen wir in das hiesige Restaurant und essen einen Burger und eine Pinsa, denn morgen essen wir am Camper, da ist hier Ruhetag.

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09. Juni 2026, Radtour Lüneburger Heide

Es ist mal wieder olles Wetter, um 9:30 Uhr setzt der Regen ein und hält sich 2 Stunden lang. Dann soll bis 14 Uhr eine Trockene Phase sein, also schnell auf die Räder. Die ersten km regnet es noch von den Bäumen, dann kommt sogar ab und zu die Sonne durch. Die Radwege sind bestens, es gibt viele kleine Straßen mit kaum Verkehr. So mögen wir das. Ein kleiner Wanderweg führt durch eine Moorlandschaft.

Dann sehen wir schon wieder dunkle Wolken am Horizont und kürzen die Tour ab. Nach 30 km kommen wir am Camper an, können gerade noch die Fahrräder versorgen, dann beginnt wieder der Regen, ganz toll!

10. Juni 2026, Fahrt nach Soltau und um Soltau

Oh Wunder, die Sonne scheint. Gegen die Kälte kann man sich warm anziehen und das tun wir auch. Wir fahren heute vom Campingplatz aus in die andere Richtung und erleben einen sehr schönen Wald mit ganz vielen Blaubeersträuchern. Leider ist die Zeit noch nicht reif für eine Ernte, dazu muss man im Herbst kommen.

Dann erreichen wir Soltau, gehen in die Fußgängerzone und erfreuen uns an den vielen kleinen Geschäften. In der Sonne bekommen wir auch einen großen Kaffee und ein Stückchen Käsekuchen. Soltau ist eine Überraschung und die Weiterfahrt führt uns wieder durch Wälder und an Teichen vorbei.

Da es abends wieder ein Gewitter geben soll, machen wir den Camper gleich reisefertig. Heute Abend gehen wir nochmal hier ins Restaurant zum Essen.

Am späten Abend zeigt die Sonne nochmal alles was sie kann, sie taucht den Wald in leuchtendes Licht.

11, Juni 2026, Fahrt nach Lübeck

Wir haben heute noch einiges vor. Also früh morgens geht es los, als erstes nach Schneverdingen. Es ist nicht weit und dort gibt es das „Fellhaus von Fintel“. Hier gibt es Felle von Schafen und Heidschnucken in allen Varianten, Farben und Größen. Wir suchen für unsere Campingstühle zum Schutz gegen Wind und Kälte etwas Passendes und werden auch fündig. Auch für die Sitzbank am Esstisch finden wir etwas Passendes.

Die Fahrt Richtung Lübeck geht zum großen Teil über die Autobahn und zum Glück umrunden wir auch Hamburg nur mit leichten Verzögerungen. Zwischendurch regnet es immer wieder. In Lübeck angekommen sind wir erstaunt, wie viele Stellplätze hier zur Verfügung stehen, Strom anschließen und abends gehen wir im hiesigen Restaurant essen.

12. Juni 2026, Radtour durch Lübeck und Umgebung

Es ist nicht weit bis zur Lübecker Innenstadt und geht gemütlich durch Wohnsiedlungen. Nach ca. 4 km sehen wir den ersten Kirchturm und jede Menge schöner Backsteinbauten. Wir schieben durch die Innenstadt, denn es gibt genug zu sehen. Zum Glück ist es noch früh und nicht sehr voll.

Irgendwann geht es rechts hinab zum Holstentor. Dort sind auch die Touristengruppen mit Guides, die viel über Lübeck erzählen. Nach einer Kaffeepause wollen wir noch die Umgebung erkunden.

Es geht an der „Trave“ entlang, die Radwege sind schön aber erstaunlicherweise sieht man nicht viel vom Fluss. Dann wollen wir die „Trave“ überqueren, leider gibt es hier nur eine stark befahrene Autostraße über die Brücke, keine Chance für Fahrräder. Nach dem 5. Versuch, einen Weg zu finden, entscheiden wir uns, den gleichen Weg wieder nach Lübeck zurückzunehmen. Das Wetter wird wieder schlechter, deshalb sind wir froh, noch vor dem Regen den Camper zu erreichen. Nur noch ein kleiner Spaziergang durch das angrenzende Naturschutzgebiet. Mal sehen, wie es morgen wird.

13. Juni 2026, Regentour an der Trave entlang

Nach dem morgendlichen Regen trauen wir uns auf’s Fahrrad. Wir wollen die andere Seite der „Trave“ kennen lernen. Die Wohngebiete von Lübeck sind sehr schön, gepflegt und idyllisch. Dann führt der Weg durch einen Wald und über Wiesen an der „Trave“ entlang. Richtung Lübeck wird es schon wieder dunkel, wir entscheiden uns für eine Abkürzung der Strecke. Leider zu spät, denn mit heftigem Regen erreichen wir Lübeck. Da braucht man sich über einen Bummel keine Gedanken zu machen. Am Camper angekommen macht der Regen mal eine kurze Pause, so dass wir die Fahrräder einladen können, dann wird es wieder feucht für den Rest des Tages.

Heute am Samstag füllt sich die „Erlebniswelt“, die Parkplätze sind so voll, dass sich einige PKW’s zwischen die Camper stellen. Die „Erlebniswelt“ hat nicht nur 2 riesige Bowlingbahnen, es gibt auch Kegelbahnen, Billardtische und eine Schwarzlicht-Golfanlage, von dem bereits getesteten Restaurant ganz zu schweigen. Und trotzdem ist es ruhig.

14. Juni 2026, Bummel durch Lübeck und Fahrt nach Timmaspe

Es ist zwar windig, aber es regnet wenigstens nicht. Wir fahren auf einen Stellplatz direkt am Lübecker Ortsrand. Zu Fuß kann man doch mehr schöne Winkel finden als mit dem Fahrrad. Die kleinen Gassen abseits der Hauptstraße sind gemütlich mit schönen Blumengassen und lauschigen Ecken.

Gegen Mittag essen wir noch schnell ein Müsli, dann starten wir in Richtung Timmaspe. Auf der Fahrt sehen wir uns noch Bad Segeberg an, hier gibt es einen Camping- und einen Stellplatz. Beide sind nicht besonders schön, also weiter. Pünktlich um 14 Uhr erreichen wir das Haus von Uta und Rolf. Die Beiden haben wir vor ein paar Jahren am Main kennengelernt und beim Aussteigen fällt die Begrüßung gar nicht schwer. Wir verstehen uns sofort wieder gut. Wir erleben einen sehr unterhaltsamen Abend mit viel Essen und Trinken und jeder Menge Stories rund ums Campen.

 

15. Juni 2026, Fahrt nach Plön

Nach einem ausgiebigen Frühstück bei Uta und Rolf verabschieden wir uns aus Timmaspe, gehen schnell einkaufen und fahren nach Plön. Juliane und Ulrich sind dort auf einem Platz, der sehr schön sein soll, den steuern wir an. Zum Glück sind wir früh dort und bekommen noch einen schönen Platz. Den Kaffee trinken wir bei Juliane, den Kuchen – noch von Uta schnell eingepackt – bringen wir mit und dann wird gequatscht. Für abends habe ich im Restaurant einen Tisch reserviert. Das war auch gut so, denn die Plätze sind bereits schichtweise vergeben und draußen will keiner sitzen, es ist immer noch kalt. Essen und Bier ist gut, der Campingplatz ist ein 5-Sterne-Platz, alles vom Feinsten. Die Beiden wollen morgen eine längere Radtour machen und wir werden uns früh verabschieden.

16. Juni 2026, Fahrt nach Wahlstorf

Sicherheitshalber gehe ich morgens noch duschen und Haare waschen, wer weiß, wie der nächste Platz ist. Wir fahren nach Plön zum Einkaufen, wollten dann die direkte Straße nach Wahlstorf nehmen, aber nein, sie ist gesperrt und eine Umleitung wird nicht empfohlen. Also gurken wir über die Dörfer, landschaftlich sehr schön über kleine Straßen. Das letzte Stück bis zum Campingplatz dient der Gewöhnung an die Straßen im Baltikum, Schlagloch an Schlagloch. Der Campingplatz ist etwas in die Jahre gekommen, an der Rezeption hängt ein Schild: Wer reserviert hat, fährt einfach durch. Wir sehen die ganze Zeit keine Menschenseele von den Betreibern. Unser Platz ist ganz am Ende, danach ist nur noch ein Aussichtspunkt über den See. Absolute Ruhe und herrliche Landschaft, der Rest interessiert uns nicht. 

Nach und nach treffen weitere Camper der Gruppe ein, es wird ein gemütliches Beisammensein. Und heute bauen wir bei herrlichem Wetter auch mal die Markise und beide Seitenwände auf, so können wir fast bis zum Sonnenuntergang draußen sitzen, herrlich!

Mit SeaBridge durch's Baltikum

vom 17.06. bis 16.07.2026

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